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By John Sutherland, Martina Wiese

Eine Entdeckungsreise in die Welt der literarischen Begriffe und Ideen, Stilmittel und Strömungen

Mimesis

Mehrdeutigkeit

Hermeneutik

Klassiker

Intentionalismus

Der affektive Fehlschluss

Erzählung oder Geschichte

Epos

Lyrik und Prosodie

Der Schauerroman und die Goten

Das Übersetzungsparadox

Kultur

Milieu

Basis und Überbau

Der Kanon

Genre

Das Ende

Paradigmenwechsel

Literatur als Eigentum

Maßstäbe der Literaturkritik

Stil

Allegorie

Ironie

Literarische Bilder

Allusion

Verfremdung

Bricolage

Metafiktion

Die Geschlossenheit der Darstellung

Strukturalismus

Dekonstruktion

Textualität

Doppelbindung

Postmoderne

Heteroglossie

New Historicism

Postkolonialismus

Semiologie

Rezeptionstheorie

Sexus und Herrschaft

Plagiat

Obszönität

Verleumdung

Blasphemie

Freizügigkeit

Literarische Lügen

Ghostwriter

Fan-Fiction

Das E-Book

Literarische Sintflut

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Die Literatur hat ein challenge – sie erscheint trügerisch einfach und zugleich entmutigend kompliziert. Wir wiegen uns gerne in der Gewissheit, dass wir einen Roman lesen können und wissen, used to be „Genre“, „Stil“ und „Erzählung“ bedeuten. Doch durchschauen wir diese Begriffe wirklich? Können sie dazu beitragen, unsere Freude an einem Buch zu vertiefen? Wie sollen wir uns den Werken großer Schriftsteller wie William Shakespeare, T. S. Eliot, Charles Dickens und Jane Austen nähern? Welchen Nutzen können wir aus augenscheinlich schwierigen Konzepten wie „Hermeneutik“, „Allusion“ und „Bricolage“ ziehen?

50 Schlüsselideen Literatur ist eine grundlegende Einführung in alle wichtigen Formen, Begriffe, Themen und Strömungen der Literatur. Das Buch bietet einen klaren, pointierten und umfassenden Überblick über Theorien, die sich mit dem Wesen von Sprache und Bedeutung auseinandersetzen, und skizziert die Gedanken hinter zentralen literarischen Begriffen wie Postmoderne, Semiologie, Postkolonialismus und Strukturalismus.

Der erfolgreiche Autor und Literaturkritiker John Sutherland stellt Literaturkonzepte und -theorien auf frische und zugleich anspruchsvolle Weise vor – von scheinbar vertrautem Terrain bis hin zu unbekannten Gefilden. Randvoll mit klugen Einblicken und Zitaten aus klassischen wie aus populären Werken, zieht dieses Buch alle in seinen Bann, die jemals fragend vor dem Fachjargon der Literaturkritik standen und die das Lesen und Schreiben auf eine tiefere und bewusstere Weise genießen möchten.

Weitere Bände der Reihe:

50 Schlüsselideen Mathematik

50 Schlüsselideen Physik

50 Schlüsselideen Genetik

50 Schlüsselideen Philosophie

50 Schlüsselideen Psychologie

50 Schlüsselideen Management

50 Schlüsselideen Religion

50 Schlüsselideen Wirtschaftswissenschaft

50 Schlüsselideen Astronomie und Kosmologie

50 Schlüsselideen der Menschheit

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Aus all diesen – wechselnden – Lebensumständen ein säuberlich umrissenes Milieu herauszudestillieren, ist ebenso schwierig, wie Nebel in eine Flasche zu füllen. Es würde ein Regal voller Einzelwerke über Fitzgerald erfordern – die tatsächlich auch immer noch geschrieben werden. Milieu und Clique Zum Milieu passen zwei weitere französischstämmige Wörter – Clique oder auch Coterie. Letzteres bedeutet wörtlich „sich gegenseitig befruchtende kreative Gemeinschaft“. Beispiele für Literaturcliquen oder -zirkel sind etwa die Bloomsbury Group, die Beat Generation oder auch die Gruppe der künstlerisch und literarisch tätigen Dadaisten um Hugo Ball und Hans Arp.

Die Grenzkämpfe beim Vordringen der weißen Siedler nach Westen inspirierten wohl zur letzten noch lebendigen Variante des Epos – den Filmen von D. W. Griffith (Die Geburt einer Nation) und dem Western. Im Zusammenhang mit Leinwandhelden wie John Wayne – insbesondere was seine Rollen in Western angeht – ist bekanntermaßen oft von „Epos“ die Rede. Ein weiteres Problem des modernen Epos ist der nationalistische Ursprung der Gattung – oder genauer, der erlesene Bund der Völker, die sich seines Besitzes rühmen dürfen.

Nach der Zerstörung Roms gab es keine zentralisierte Rechtsprechung mehr, keine Währung, keinen Handel außer primitiven Tauschgeschäften, keine Literatur, keine Zivilisation. Wahrhaft finster! Richard Davenport-Hines beschreibt es so: Die Goten standen für kriegsähnliche Barbarei. „Ihnen voraus ging Zerstörung und ihre Hinterlassenschaft waren allerorten grässliche Wüsteneien“, Zeitleiste 410 1764 1798 Die Goten plündern Rom Horace Walpole veröffentlicht den Roman The Castle of Otranto (dt. Die Burg von Otranto), der gemeinhin als erste englische Schauergeschichte betrachtet wird Charles Brockden Brown veröffentlicht den Roman Wieland: Or the Transformation (dt.

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